Unser Dorftempel

…und die Möglichkeit als Mönch oder Nonne eine Zeit darin zu verbringen. Lompho Kamchan ist der Mönch der unseren direkt benachbarten Wat (Tempel) leitet. Meist sind noch zwei oder mehr Mönche anwesend. Jeden Morgen etwa um 4.00 Uhr erklingen die Tempelglocken, die Mönche begeben sich mit ihren Ess-Schalen auf Wanderschaft durch unser Dorf. Um etwa 7.00 Uhr beginnt die Morgenandacht (Tambun) in der Tempelhalle, es wird gebetet, die Mönche essen, anschliessend essen die teilnehmenden Dorfbewohner, die auch selber Essen gekocht und für die Mönche und sich mitgebracht haben..
 
Da ist unsere Mutter Mea Thongyoo immer dabei – und Sie sind herzlich eingeladen, ebenfalls teilzunehmen. Dieses besondere Erlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen, und wenn es nur an einem Morgen ist.
 
Isaan-Homestay Tempel im Dorf
An grossen buddhistischen Festlichkeiten- und deren gibt es viele im Jahreszyklus- ist die Gebets-Halle voll, das ganze Dorf nimmt teil. Es wird auf dem Boden gesessen, dem Farang (weissen Ausländer) bringt man einen Plastik-Stuhl.
 
Jeder Thai-Mann verbringt irgendwann eine Zeit als Mönch im Tempel, meist zwischen 3 Wochen und drei Monaten. Die Haare werden abrasiert, die safrangelbe Kutte angezogen und die 350 buddhistischen Regeln befolgt. Jeder Mann/ Jede Frau kann jederzeit ein und wieder austreten. Aber man muss wissen, für uns Farangs kann das Leben als Mönch (Lompho, Lomphi) oder Nonne (Meshi) hart und anspruchsvoll sein.
Isaan-Homestay buddhistischer Feiertag im Tempel
Wer ein Interesse daran hat, eine Zeit als Lomphi/ Lompho oder Meshi in unserem Tempel zu verbringen
Es gibt verschiedene Stufen für Mönche und Nonnen, für uns Farangs sind zwei interessant:
 
Die höchste Stufe Mönch (Lompho) oder Nonne (Meshi)
heisst im Tempel zu leben, 350 Gesetzte zu befolgen, Kopfhaare zu entfernen, auch für Meshi. Das Leben in der höchsten Form als Lompho oder Meshi ist hart, im Tempel wird auf dem Boden (Matten) geschlafen, gegessen wird das was die Dorfbewohner am Morgen in die Bettelschale legen oder an der Morgenandacht in den Tempel bringen. Und das bäuerliche Essen hier ist nicht jedermanns Sache, dazu kommen hygienische Aspekte und das Wasser.
 
Die Novizen-Stufe ist eine gelockerte Formen und eine Möglichkeiten, die uns Farangs sehr entgegen kommen. Diese Form ist sehr flexibel auf die Situation anwendbar.
 
Gegessen wird immer morgens früh an der Morgenandacht um 07.00 Uhr, die letzte Mahlzeit des Tages um ist um 11.00 Uhr, danach nichts mehr ausser Wasser/ Milch. Was auch bei allen Formen immer gleich ist, ist der Tagesablauf mit den Gebetszeiten: morgens um 4.00 geht’s los! Auf dieser Novizen-Stufe können Sie bei uns wohnen und wir gewährleisten ihre Sicherheit und Hygiene. Selbstverständlich kochen wir für Sie die Mahlzeiten.
 
Ein Vorteil ist unser naher Bezug zum Tempel. Unsere Mutter Mea Thongyoo nimmt, wie oben erwähnt, jeden Tag an den Tambun teil und ist sehr verbunden mit dem Tempel…und sie ist eine Seele von Mensch. Da wäre natürlich noch das Problem Sprache, die Gebete könnten Sie in Thai-Pali (Tempelsprache) lernen. Im Tempel spricht niemand Englisch ausser Ihre Gastgeberin Nicha, sie übersetzt für Sie gerne. Buddhistisch-philosophische Literatur in Deutsch haben wir einiges hier.
 
Eine wichtige Regel gilt es strikte zu befolgen: Ein Mönch darf kein weibliches Wesen berühren, entsprechend eine Nonne kein männliches. Zudem ist eine Nonne und ein Novize immer weiss, ein Mönch immer in safrangelb gekleidet. Diese Bekleidungen gibt es hier problemlos und billig auf den Märkten zu kaufen. Kosten: Eintritt und Austritt im Tempel kostet 1000 THB (ca 31 CHF oder 27 €), dazu kommen alle paar Tage eine kleine Spende von 100 THB am Tambun. Sonst nichts……..ausser die Kosten bei uns für Kost und Logis sowie die Reise……  MEHR dazu
 
Waldtempel Wat Baa
In unserem Waldtempel mit Krematorium – das letzte „Ziel“ eines jeden Dorfbewohners – lebt ein besonderer Mönch abgeschieden von der Welt und mit den ebenfalls dort hausenden Geistern: Lompho Kanong. Er ist ein sehr interessanter Mensch, man sagt er sei hellsichtig. Viele kommen von weit her, um sich von ihm die Zukunft deuten zu lassen. Er wusste bisher immer zum Voraus, wenn wir mit einem unserer Gäste ankamen. Seine Treffsicherheit sei über 80%, heisst es. Er nennt nur Tendenzen, aber keine Daten.
Isaan-Homestay Dorfbewohner beim Tambun im Tempel